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Endlagerung in tiefen geologischen Formationen

Seit Anfang der 1960er Jahre verfolgen die Fachleute in Deutschland wie auch im Ausland das Ziel, alle radioaktiven Abfälle in tiefen geologischen Formationen endzulagern, um sie dauerhaft von der Biosphäre abzutrennen. Die technischen Voraussetzungen hierfür sind entwickelt und erprobt. Im Jahr 1976 hat der Gesetzgeber dem Bund die Verantwortung zur Errichtung von Anlagen zur Endlagerung radioaktiver Abfälle auferlegt.

Schacht Konrad – Endlager für schwachradioaktive Abfälle

Für schwach- und mittelradioaktive Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung ist in Deutschland die Schachtanlage Konrad rechtssicher genehmigt und wird derzeit zum Endlager umgebaut.

Neues Standortauswahlgesetz für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle

Der Standort für ein Endlager für wärmeentwickelnde radioaktive Abfälle aus Kernkraftwerken und Forschungseinrichtungen ist noch nicht festgelegt worden. Bereits seit 1979 wurde der Salzstock Gorleben auf seine Eignung überprüft. Als Ergebnis dieser Prüfung gibt es bis heute keine wissenschaftlich-technischen Erkenntnisse, die gegen eine Eignung des Standorts Gorleben sprechen. Mit der Verabschiedung eines neuen Gesetzes im Juli 2013 haben sich Bund, Länder und Parteien in Deutschland verständigt, die Endlagerfrage neu zu regeln. Das "Standortauswahlgesetz für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle" sieht eine neue bundesweite Suche nach einem geeigneten Endlager für wärmeentwickelnde radioaktive Abfälle vor.

Struktur eines Endlagers in einer Salzformation
Endlager Gorleben in der Erkundung
Bergwerk zur Erkundung des Salzstockes Gorleben (Quelle: DBE)
Schachtanlage Konrad
Schachtanlage Konrad (Quelle: DBE)