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Endlager

Der nächste Entsorgungsschritt nach der etwa 30- bis 40-jährigen Aufbewahrung der Transport- und Lagerbehälter im Standortzwischenlager ist die endlagergerechte Konditionierung und Verpackung der Brennelemente.

Endlagerprojekt Gorleben

Nach dem deutschen Entsorgungskonzept sollen diese anschließend zur sicheren Aufbewahrung in tiefe geologische Gesteinsformationen verbracht werden.

Seit 1979 finden Erkundungen im Salzstock Gorleben in bis zu 840 Meter Tiefe als Endlager für alle Arten radioaktiver Abfälle statt. Die bisher gewonnenen Befunde stehen einer Eignungshöffigkeit des Salzstockes nicht entgegen. Seit Oktober 2000 sind die untertägigen Erkundungsarbeiten durch ein Moratorium der Bundesregierung für einen Zeitraum von mindestens drei bis längstens zehn Jahren unterbrochen worden, um die bisherigen Kriterien und Fakten bezüglich der Eignung von Endlagern erneut zu prüfen.

Endlagerprojekt Konrad

In der Schachtanlage Konrad, einem ehemaligen Eisenerzbergwerk, wurde bei den Erkundungen in 800 bis 1.300 Meter Tiefe von 1976 bis 1982 eine sehr gute Eignung als Endlagerstätte für schwach- und mittelradioaktive Abfälle festgestellt. Die Errichtung des Endlagers wurde im April 2002 genehmigt. Es ist geplant, bis zu 300.000 Kubikmeter einzulagern.

Struktur eines Endlagers in einer Salzformation
Endlager Gorleben in der Erkundung
Endlager Gorleben in der Erkundung
Schachtanlage Konrad
Schachtanlage Konrad