Das Kernkraftwerk » KGG - Kernkraftwerk Gundremmingen GmbH

Portrait

Zur Geschichte des Kraftwerksstandortes Gundremmingen bei Günzburg: Im Jahre 1976 begann der Bau der zwei 1.344-Megawatt-Blöcke. Nach achtjähriger Bauzeit gingen 1984 die Blöcke B und C ans Netz. Seitdem erzeugte das Kraftwerk jährlich rund 21 Milliarden Kilowattstunden Strom. Dies entsprach etwa einem Viertel der gesamten Stromerzeugung in Bayern.

Gemäß Atomgesetz endete die Berechtigung zur Stromerzeugung für den Kraftwerksblock B am 31. Dezember 2017. Block B wurde fristgerecht abgeschaltet und wird in den nächsten Jahren zurückgebaut. Der atomrechtliche Antrag zum Abbauvorhaben wurde im Dezember 2014 bei dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gestellt.

Am Standort befindet sich neben den Blöcken B und C ein Zwischenlager für abgebrannte Brennelemente in CASTOR-Behältern. Es ging 2006 in Betrieb und bietet Stellplätze für maximal 192 Behälter. Im gleichen Jahr wurde im ehemaligen Maschinenhaus des 250-Megawatt-Blocks Gundremmingen A (Betriebszeit: 1966 bis 1977) das Technologiezentrum Gundremmingen durch das Bayerische Umweltministerium genehmigt. Hier können abgebaute Anlagenteile aus den Kernkraftwerken der Gesellschafter (RWE Nuclear, PreussenElektra) zerlegt, gereinigt und für die Entsorgung vorbereitet werden.

Betreiber der Anlage ist die Kernkraftwerk Gundremmingen GmbH (KGG). Sie gehört zu 75% der RWE Nuclear GmbH in Essen und zu 25% der PreussenElektra GmbH in Hannover.

Die KGG wird von dem technischen Geschäftsführer, Dr. Heiko Ringel, und der kaufmännischen Geschäftsführerin, Gabriele Strehlau, geführt. Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Nikolaus Valerius.

Informationen zur aktuell gültigen "Periodischen Sicherheitsüberprüfung" (PSÜ) des Kernkraftwerks Gundremmingen, Block B und Block C.
Links: Block A , Mitte: Blöcke B und C mit den Kühlturmen, Rechts: Standortzwischenlager
Kernkraftwerk Gundremmingen