Das Kernkraftwerk » KGG - Kernkraftwerk Gundremmingen GmbH

Portrait

Zur Geschichte des Kraftwerksstandortes Gundremmingen bei Günzburg: Im Jahre 1976 begann der Bau der zwei 1.344-Megawatt-Blöcke. Nach achtjähriger Bauzeit gingen 1984 die Blöcke B und C ans Netz. Seitdem erzeugt das Kraftwerk jährlich rund 21 Milliarden Kilowattstunden Strom. Dies entspricht etwa 30 Prozent des gesamten bayerischen Jahresstromverbrauchs.

Zur Kühlung der beiden Blöcke wird das Wasser der knapp einen Kilometer vom Standort entfernt fließenden Donau genutzt. Um die Wärmebelastung des Flusses nicht über das verträgliche Maß hinaus zu erhöhen, werden zwei Naturzug-Nasskühltürme eingesetzt.

Im südlichen Bereich des 35 Hektar großen Kraftwerksgeländes befinden sich die Gebäude des Kraftwerksblocks A. Dieser Siedewasserreaktor war von 1966 bis 1977 als erstes kommerziell genutztes Kernkraftwerk in Deutschland in Betrieb. Die Bruttoleistung betrug 250 Megawatt. Seit 1985 wir diese Anlage zurückgebaut. Die Niederdruckturbine vom Block A steht heute als Exponat vor dem Informationszentrum zur Verfügung.

Betreiber der Anlage ist die Kernkraftwerk Gundremmingen GmbH (KGG). Sie gehört zu 75% der RWE Power AG in Essen und zu 25% der E.ON Kernkraft GmbH in Hannover.

Die KGG wird von dem technischen Geschäftsführer, Michael Trobitz, und der kaufmännischen Geschäftsführerin, Gabriele Strehlau, geführt. Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Dr. Ulrich Hartmann.

Informationen zur aktuell gültigen "Periodischen Sicherheitsüberprüfung" (PSÜ) des Kernkraftwerks Gundremmingen, Block B und Block C.
Links: Block A , Mitte: Blöcke B und C mit den Kühlturmen, Rechts: Standortzwischenlager
Kernkraftwerk Gundremmingen