Presse / News » KGG - Kernkraftwerk Gundremmingen GmbH

Kernkraftwerk Gundremmingen stellt neues Rettungsfahrzeug in Dienst

23.05.2007

Um den Anforderungen modernster Notfallmedizin gerecht zu werden, hat das Kernkraftwerk Gundremmingen ein neues Sanitätsfahrzeug für rund 90.000 Euro in Dienst gestellt. Neben einer optimalen Raumnutzung durch passgenaue Schränke und fixierbare Stauräume ist das Fahrzeug mit modernster Rettungstechnik ausgestattet. Es verfügt über eine fahrbare Patientenliege auf einem luftgefederten, verschiebbaren Tragetisch so wie zwei nahe an der Liege eingebauten Sitzen zur medizinischen und psychologischen Betreuung der Patienten. Selbstverständlich ist das Fahrzeug sowohl mit Klimaanlage als auch mit einer Zusatzheizung ausgestattet. Daneben ist das Fahrzeug mit allen notwendigen Einrichtungen des modernen Rettungswesens ausgestattet. Dazu zählt unter anderem ein externer Stromanschluss, eine Sauerstoffversorgung und ein Kühlschrank für wärmeempfindliche Medizin und Infusionslösungen. Zusätzlich führt das Fahrzeug ein Defibrillationsgerät zur Wiederbelebung nach einem Herzstillstand sowie ein mobiles Absauggerät für die Atemwege mit.

„Ich hoffe, dass unser neues Rettungsfahrzeug trotz seiner modernen medizinischen Ausrüstung das bleibt, wofür es eigentlich angeschafft wurde, eine Vorsorgemaßnahme für Fälle, die hoffentlich nicht eintreffen werden“, meinte Rettungsassistent Harry Grund vom Kernkraftwerk Gundremmingen anlässlich der Übergabe des Fahrzeugs. Und die Chancen dafür stehen gut. Unfallschutz und Arbeitssicherheit werden im Kernkraftwerk wie auch im Mutterkonzern RWE Power, zu dem Gundremmingen mehrheitlich gehört, groß geschrieben. Im Zuge der 2005 aufgelegten Kampagne “Mit neuer Power. Immer sicher.“ hat RWE Power die Unfallhäufigkeit um rund 40 Prozent auf 3,1 Arbeitsunfälle je eine Million geleisteter Arbeitsstunden senken können. Die gewerbliche Wirtschaft in Deutschland liegt bei einer durchschnittlichen Unfallhäufigkeit von rund 18 (Stand: 2005). „Arbeitssicherheit fängt in den Köpfen an. Das müssen wir unseren Mitarbeitern immer wieder verdeutlichen“, erklärt Erwin Winkel, Personalvorstand der RWE Power. „Klar ist: Jeder Unfall ist ein Unfall zuviel!“

 

Für den Notfall gerüstet: Markus Hühner (2.v.li.) vom Aalener Rettungs- und Notarztwagenausstatter Strobel übergab die Fahrzeugschlüssel und -papiere an Werner Stricker (2.v.re.), Leiter Personal- und Sozialwesen - Hauswirtschaft. Harry Grund (m.) Rettungsassistent im Kernkraftwerk Gundremmingen, legte selbst mit Hand an, um den neuen Rettungswagen des Kernkraftwerks bedarfsgerecht einzurichten. Franz Gumpp (re.), Fuhrparkleiter des Kernkraftwerks, freute sich auf den modernen Zuwachs in seinem Fuhrpark und Frank Meissner (li.), zuständig für sämtliche Rettungsfahrzeuge bei RWE Power, überzeugte sich von der optimalen Ausstattungsqualität des neuen Rettungswagens im Kernkraftwerk Gundremmingen.

Pressekontakt

Frau Simone Rusch
Telefon: +49 (8224) 78-3065
Telefax: +49 (8224) 78-83065
E-Mail: presse@kkw.rwe.com