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Arbeitssicherheit im Kernkraftwerk Gundremmingen mit

31.10.2008

Erfolgreich erneuert hat das Kernkraftwerk Gundremmingen die Zertifizierung seines vorbildlichen Arbeitssicherheits-Managementsystems nach „OHRIS“ (Occupational Health- and Risk-Managementsystem) durch die Bayerische Staatsregierung. Ziel von OHRIS ist es, für die Mitarbeiter die Sicherheit am Arbeitsplatz kontinuierlich zu verbessern und dadurch die Zahl der Arbeitsunfälle weiter zu senken. OHRIS ist damit die lo-gische Ergänzung und Fortentwicklung zur umfassenden hauseigenen Sicherheitsphilosophie des Kernkraftwerks. Gewerbedirektor Dipl.-Ing. Helmut Bersch von der Regierung von Schwaben überreichte das neue Zertifikat im Namen der Bayerischen Staatsregierung an das Kernkraftwerk Gundremmingen.

Auf drei Ebenen wird geprüft

Oberste Prüfungsinstanz für OHRIS ist das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, das vor der Vergabe untersucht, ob alle Anforderungen aus dem Zertifikat erfüllt wurden und die Bereitschaft zur Arbeitssicherheit gelebt wird. Im nächsten Schritt erfolgen neben der Sichtung von Arbeitssicherheitsdokumentationen, -richtlinien und -schulungsunterlagen vor allem auch zahlreiche Gespräche, unter anderem mit dem Betriebsarzt, dem Arbeitssicherheitsingenieur, dem Betriebsrat, dem Qualitätsmanager sowie mit der Geschäftsführung. An dritter und letzter Stelle steht ein ausgiebiger Rundgang durch die gesamte Anlage, bei dem auch die praktische Umsetzung von Arbeitssicherheitsrichtlinien vor Ort genau unter die Lupe genommen wird.

In jeder Phase der Zertifizierung schnitt das Kernkraftwerk Gundremmingen positiv ab. Das Ergebnis: Führungskräfte und Mitarbeiter sind hoch motiviert, das Thema Arbeitssicherheit wird in allen Bereichen sehr ernst genommen. Im Gundremminger Kernkraftwerk sind seit 2005 alle drei grundlegenden Managementsysteme (Qualität, Umwelt und Arbeitssicherheit) gemäß ISO bzw. OHRIS extern zertifiziert worden. Die Zertifikate sind jeweils für drei Jahre gültig.

 




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