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Gemeinsame Brandbekämpfungsübungen mit „GUBAS“im Kernkraftwerk Gundremmingen -

03.12.2008

• „GUBAS“ heizt fünf Werkfeuerwehren aus den Nachbarlandkreisen mächtig ein
• Erfolgreiche Alarmübung im Umspannwerk mit der
Freiwilligen Feuerwehr Gundelfingen

Ein Tank mit verflüssigtem Gas erhitzt sich, der Inhalt verdampft, der Innendruck steigt und der Behälter zerbirst in einer gewaltigen Explosion. Auf ein solches oder ähnliches Szenario bereiten die Übungen an der „GUBAS“ (Gefahrgut- und Brandsimulationsanlage) die Feuerwehrleute realitätsnah vor. Gemeinsam mit den vier Werkfeuerwehren der BWF aus Offingen, der Aksys aus Krumbach, des Bezirkskrankenhauses Günzburg und des Ursberger Dominikus-Ringeisen-Werks gerieten die Einsatzkräfte des Kernkraftwerks Gundremmingen bei den Trainingseinheiten gehörig ins Schwitzen. In drei Übungseinheiten wurde mit Hilfe von Propangasflammen und Stickstoffnebel sehr echt wirkende Brandszenarien an Fässern, Gasflaschen und einem undichten Tankbehälter simuliert. Letzterer „überraschte“ die Übungsteilnehmer mit seinen zahlreichen Lecks, Rissen und Brandstellen, aus denen meterlange Stichflammen schossen. All diese Schadenslagen erfordern den professionellen Umgang mit dem Strahlrohr sowie das koordinierte Zusammenspiel der Einsatztrupps.

Aber nicht nur das Training mit der GUBAS gehört zum Pflichtprogramm der Feuerwehren. Auch gemeinsame Alarmübungen der rund 75 Werkfeuerwehrmänner des Kernkraftwerks mit benachbarten Freiwilligen Feuerwehren zählen zum jährlichen Übungsprogramm. Erfolgreich absolvierten die Freiwillige Feuerwehr Gundelfingen und die Werkfeuerwehr des Kernkraftwerks eine nächtliche Löschübung auf dem Gelände und in den Betriebsgebäuden des benachbarten Umspannwerks. Geübt wurden die Kommunikation und der Aufbau von zwei verschiedenen Wasserversorgungsleitungen. Trotz geteilter Einsatzabschnitte präsentierten sich beide Wehren als Einheit und bekamen die fiktiven Flammen in Werkstatt, Lager- und Verwaltungsgebäude schnell in den Griff.

„Alarmübungen oder GUBAS-Trainingseinheiten bieten die Chance auf einen zweiten und dritten Löschversuch, den man im Ernstfall nicht hat. Deshalb sind solche Übungen enorm wichtig, um dann im Ernstfall alles richtig zu machen“, begründete Georg Keller, stellvertretender Kommandant der Gundremminger Werkfeuerwehr, das Ausrichten solch realitätsnaher, „heißer“ Trainings.

Bereits zum sechsten Mal hatte das Kernkraftwerk Gundremmingen benachbarte Feuerwehren zu gemeinsamen Brandbekämpfungsübungen eingeladen. Für die Gastfeuerwehren ist die Teilnahme kostenlos und ein im wahrsten Sinne des Wortes heiß begehrter Termin. „Das Training ist eine tolle Möglichkeit, die richtigen Abstände beim Löschen herauszukriegen“, weiß Wilhelm Bader, Einsatzleiter aus Ursberg, die Einladung zu schätzen. Zur Manöverkritik/Abschlussbesprechung gab das Kernkraftwerk eine gemeinsame Brotzeit für die Brandbekämpfer aus.

 

Mit der „GUBAS“ (Gefahrgut- und Brandsimulationsanlage) können mit Hilfe von Propangasflammen und Stickstoffnebel sehr echt wirkende Brandszenarien mit meterlange Stichflammen an Fässern, Gasflaschen und einem undichten Tankbehälter realitätsnah simuliert werden. Zusammen mit den Werkfeuerwehren der BFW aus Offingen, der Aksys aus Krumbach, des Bezirkskrankenhauses Günzburg und des Ursberger Dominikus-Ringeisen-Werks gerieten die Werkfeuerwehrleute des Kernkraftwerks Gundremmingen bei den Trainingseinheiten ordentlich ins Schwitzen.
Foto: Kernkraftwerk Gundremmingen, 2008
Bei einer nächtlichen Alarmübung im Umspannwerk Gundelfingen (Landkreis Dillingen), über das der im Kernkraftwerk erzeugte Strom in das europäische Verbundnetz eingespeist wird, trainierten die Freiwillige Feuerwehr Gundelfingen und die Werkfeuerwehr des Kernkraftwerks die Brandbekämpfung auf dem Umspannwerksgelände und in den Werkstatt-, Lager- und Verwaltungsgebäuden des Umspannwerks. Geübt wurde vor allem kommunikative Aspekte bei verschiedenen Einsatzabschnitten und -gruppen sowie der Aufbau von zwei verschiedenen Löschwasser-Versorgungsleitungen.
Foto: Kernkraftwerk Gundremmingen, 2008

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