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Kernkraftwerk Gundremmingen erzeugte 2008 über 20 Milliarden Kilowattstunden

13.01.2009

Kernenergie ist unverzichtbare Stütze für die Versorgungssicherheit

Die Jahresbilanz zeigt es: 2008 war wieder ein gutes Produktionsjahr am Standort Gundremmingen. Mit der Erzeugung von 20,6 Milliarden Kilowattstunden erzielten die Blöcke B und C erneut ein ausgezeichnetes Jahresergebnis.

Die Erzeugung aus Gundremmingen entspricht rund 27 Prozent der bayerischen Stromerzeugung und ersparte der Umwelt/der Atmosphäre gleichzeitig rund 20 Millionen Tonnen Kohlendioxid. Um eine vergleichbare Einsparung zu erzielen, müsste z.B. der gesamte deutsche Straßenverkehr für gut eineinhalb Monat ruhen.

Damit hat der Standort 2008 sowohl einen erheblichen Beitrag in Punkto Klimaschutz als auch zur Versorgungssicherheit in Bayern geleistet. Außerdem wirkt das Kernkraftwerk Gundremmingen gemeinsam mit den anderen deutschen Kernkraftwerken dämpfend auf den Strompreis. Zusammen sind sie ein sicherer Pfeiler im deutschen Energiemix und vermindern die Abhängigkeit von Gas, Öl und Importkohle.

Stünden die Kapazitäten der Kernenergie nicht mehr zur Verfügung, müsste trotz Ausbaus der regenerativen Energien mehr Strom aus fossilen Importenergien erzeugt werden mit entsprechenden Folgen für die Energiepreise und wachsender Importabhängigkeit. Mögliche Auswirkungen verdeutlicht z.B. der aktuelle Gas-Streit zwischen Russland und der Ukraine.

Ein solches Betriebsergebnis ist aber auch der Beweis für die Zuverlässigkeit der Gundremminger Anlage und das erfolgreiche Zusammenwirken von ausgereifter Technik und dem sicherheitsbewussten Handeln einer motivierten und hoch qualifizierten Betriebsmannschaft.

Seit ihrer Inbetriebnahme 1984 wurden die beiden Siedewasserreaktoren fortlaufend durch Anlagenoptimierungen sowie Modernisierungs- und vorbeugende Instandhaltungsmaßnahmen auf dem aktuellen Stand der Sicherheitstechnik gehalten. Daher braucht das Kraftwerk Gundremmingen den Vergleich mit deutschen oder internationalen Kernkraftwerken in punkto Sicherheit und Modernität nicht zu scheuen und kann auch in Zukunft mit den rund 1.300 Beschäftigten am Standort seinen Beitrag zu einer sicheren, wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Stromerzeugung leisten.

 




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