Presse / News » KGG - Kernkraftwerk Gundremmingen GmbH

Jahrespressegespräch: Rückblick 2007 – Vorschau 2008

14.02.2008

Rund 21,4 Milliarden Kilowattstunden Strom hat das Kernkraftwerk Gundremmingen 2007 produziert. „Das ist das drittbeste Gesamtergebnis in der Geschichte des Standorts“, erläuterte Technik-Geschäftsführer Dr. Hel-mut Bläsig. Die CO2-freie Stromerzeugung deckt damit mehr als 25 Prozent des bayerischen Strombedarfs. Durchschnittlich 91 Prozent der Zeit oder rund 8.000 Stunden standen die Blöcke zur Stromerzeugung zur Verfügung. „Das ist ein Beleg dafür, dass unsere kontinuierlichen Anlagenoptimierungen sowie Modernisierungs- und vorbeugenden Instandhaltungsmaßnahmen erfolgreich sind“, so Bläsig. Hierfür wird jährlich ein zweistelliger Millionenbetrag in die beiden Blöcke investiert.
Um die hohe Verfügbarkeit auch künftig zu erhalten, steht für Block B im Sommer 2008 die bis dato umfangreichste Jahresrevision an, zu der auch ein Brennelementwechsel gehört. Für Block C ist im Herbst ein routinemäßiger Brennelementwechsel mit Kurzrevision geplant. Der Umbau des Maschinenhauses von Block A zu einem Technologiezentrum gehe gut voran, berichtete Bläsig weiter. Der Einbau neuer Lüftungs- und elektrotechnischer Anlagen habe begonnen. 25 Beschäftigte werden hier einen langfristig gesicherten Arbeitsplatz finden.

Christoph Quick, neuer kaufmännischer Geschäftsführer, unterstrich die wirtschaftliche Bedeutung des Kernkraftwerks für die Region Bayerisch Schwaben. Jahr für Jahr gehen über 80 Millionen Euro direkt über Löhne und Gehälter von Mitarbeitern und Fremdfirmenpersonal sowie in Form von Aufträgen und Abgaben des Unternehmens in die Region. Allein 2007 wurde durch die Revisionen der beiden Blöcke zusätzlich ein Auftragsvolumen von 20 Millionen Euro mit Betrieben in der Umgebung abgerechnet. „2008 werden die regionalen Betriebe wiederum durch Aufträge in der selben Größenordnung profitieren“, erläuterte Quick.
Gestiegen sind die Beschäftigungszahlen. Im Rahmen des seit 2005 eingeleiteten Generationswechsels in der Belegschaft wurden 2007 insgesamt 32 neue Mitarbeiter eingestellt. Im Kernkraftwerk sind somit derzeit über 780 Mitarbeiter einschließlich Auszubildenden beschäftigt. Hinzu kommen rund 360 Dauerbeschäftigte von Fremdfirmen. Zudem werden durch das Kraftwerk rund 1.000 Arbeitsplätze in den Landkreisen Günzburg und Dillingen gesichert. „Die positive Tendenz wird sich fortsetzen“, ist Quick zuversichtlich. In diesem Jahr sollen 37 neue Mitarbeiter eingestellt und bis zu sechs Trainéestellen besetzt werden. Im Bereich Ausbildung gab es 2007 einen neuen Rekordstand: 39 junge Menschen erlernten im Kernkraftwerk einen Beruf. Und 2008 wird die Zahl der Auszubildenden erneut um zwei erhöht.

 




Pressekontakt

Frau Simone Rusch
Telefon: +49 (8224) 78-3065
Telefax: +49 (8224) 78-83065
E-Mail: presse@kkw.rwe.com