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25 Jahre sichere Stromerzeugung aus Block C des Kernkraftwerks Gundremmingen Am 2. November 1984 liefert der Block C erstmalig Strom

02.11.2009

Vor 25 Jahren, am 2. November 1984, wurde der 1.300 Megawatt-Generator von Block C des Kernkraftwerks in Gundremmingen erstmals mit dem öffentlichen Hochspannungsnetz synchronisiert und lieferte Strom aus Kernenergie. Nach einer Bauzeit von acht Jahren hatte am 28. Oktober die erste Kettenreaktion im schwäbischen Siedewasserreaktor stattgefunden. Zweieinhalb Wochen nach der Netzsynchronisation, am 19. November, erreichte der Block erstmals seine volle Leistung.

In den vergangenen 25 Betriebsjahren produzierte Block C knapp 237 Milliarden Kilowattstunden Strom. Allein mit dieser Strommenge könnten die deutschen Privathaushalte fast eindreiviertel Jahre sicher und zuverlässig mit elektrischer Energie versorgt werden. Die durchschnittliche Verfügbarkeit des Blocks über das Vierteljahrhundert lag bei auch im weltweiten Vergleich hervorragenden 89 Prozent. Aber auch von diesem erfreulichen Betriebsergebnis. Durch die CO2-freie Stromerzeugung profitierte das Klima durch die Vermeidung von rund 230 Millionen Tonnen des Treibhausgases. Um den gleichen Effekt zu erzielen müsste der gesamte Straßenverkehr in Deutschland für eineinhalb Jahre stillstehen.
Am 6. Mai 1985 wurde Deutschlands größter Kernkraftwerksstandort durch den Ministerpräsidenten des Freistaats Bayern, Franz Josef Strauß, feierlich eingeweiht.
Seit der Zeit ist das Kernkraftwerk in Gundremmingen ein Wirtschaftsmotor für die Region, ein Garant für eine sichere und umweltfreundliche Stromversorgung sowie ein zuverlässiger Arbeitgeber, nicht nur beim Kraftwerksbetreiber, sondern auch bei Dienstleistern und Zulieferern rund um das Kraftwerk.

 

Treffen der Generationen von Block C: Am 2. November 1984 synchronisierte die damalige (Tag-)Schicht I den Generator von Block C mit dem Hochspannungsnetz und gratulierte der heutigen Schicht I zum erfolgreichen Betrieb (v. li.): Siegfried Offner, heute Blockleiter Block B (ehem. stv. Schichtleiter); Albert Philipp damaliger Reaktorfahrer; Heinz Ollmann, immer noch aktiver Schichthandwerker; Hans-Günther Kimmerle, damals verantwortlicher Schichtleiter 1, Kurt Kraus, immer noch aktiver Schichtelektriker, Franz Wagner, heute Ausbilder (ehem. stv. Schichtleiter), Alfred Schuster, heute stv. Schichtleiter (ehem. Schichthandwerker) Werner Grimminger, heute Referent für Reaktorphysik (ehem. Reaktorfahrer), Markus Reschnauer, Schichthandwerker, Franz Zenker, ehemaliger Reaktorfahrer, Werner Nowotny, heute Reaktorfahrer (ehem. Schichthandwerker), Dietmar Menking, immer noch aktiver Schichthandwerker, Rudolf Przyklenk, Schichthandwerker, Stefan Herrmann, stv. Schichtleiter, Manfred Stocker, verantwortlicher Schichtleiter 1, Reinhard Fink, Reaktorfahrer in der Ausbildung, Daniel Koop, Schichthandwerker, und Johannes Scherbaum, Reaktorfahrer.
Foto: Kernkraftwerk Gundremmingen, 2009
Treffen der Generationen von Block C: Am 2. November 1984 synchronisierte die damalige (Tag-)Schicht I den Generator von Block C mit dem Hochspannungsnetz und schaute ihren Kollegen der heutigen Schicht I beim Betrieb über die Schultern(v. li.): Siegfried Offner, heute Blockleiter Block B (ehem. stv. Schichtleiter); Stefan Herrmann, stv. Schichtleiter, Hans-Günther Kimmerle, damals verantwortlicher Schichtleiter 1, Manfred Stocker, verantwortlicher Schichtleiter 1, Kurt Kraus, immer noch aktiver Schichthandwerker, Franz Wagner, heute Ausbilder (ehem. stv. Schichtleiter), Heinz Ollmann, immer noch aktiver Schichthandwerker; Markus Reschnauer, Schichthandwerker, Franz Zenker, ehemaliger Reaktorfahrer, Dietmar Menking, immer noch aktiver Schichthandwerker, Reinhard Fink, Reaktorfahrer in der Ausbildung, Alfred Schuster, heute stv. Schichtleiter (ehem. Schichthandwerker), Johannes Scherbaum, Reaktorfahrer, Werner Grimminger, heute Referent für Reaktorphysik (ehem. Reaktorfahrer), Daniel Koop, Schichthandwerker, Rudolf Przyklenk, Schichthandwerker, Albert Philipp, damaliger Reaktorfahrer, und Werner Nowotny, heute Reaktorfahrer (ehem. Schichthandwerker).
Foto: Kernkraftwerk Gundremmingen, 2009

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