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Kernkraftwerk Gundremmingen kennt keine Pause: Ein Viertel der Mannschaft macht auch an den Festtagen Strom •Infozentrum zwischen Weihnachten und Heilige Drei Könige geschlossen

17.12.2009

Das Kernkraftwerk Gundremmingen kennt keine Pause. Für gut ein Viertel der Standortbelegschaft (ca. 300 Mitarbeiter) findet das Weihnachtsfest oder der Jahreswechsel im Kraftwerk statt. Sie sorgen für den sicheren Betrieb des Kernkraftwerks rund um die Uhr. In den Hauptwarten, von denen aus die beiden 1.344-Megawatt-Blöcke überwacht und gesteuert werden, erinnert lediglich der selbst geschmückte Christbaum und das kleine Weihnachtsgeschenk von den Vorgesetzten an Weihnachten.

„Sicherheit hat immer oberste Priorität, und zwar unabhängig von Feiertagen, Sonntagen oder Uhrzeiten. Das wissen unsere Schichtleute und kommen damit gut zurecht“, erläutert Dr. Helmut Bläsig, technischer Geschäftsführer des Kernkraftwerks Gundremmingen. „Wir sind froh und dankbar für dieses Rund-um-die-Uhr-Engagement unserer Schichtteams“, so Bläsig weiter.

Klemens Lein, Leiter der (Heiligabend-)Schicht von Block B, freut sich: „Wir nehmen gern Rücksicht auf unsere jüngeren Kollegen mit kleinen Kindern, wo die Bescherung mit Papa und Mama noch einen ganz großen Stellenwert hat. Für die Kollegen haben wir sogar Schichtvertretungen an den Festtagen organisiert“. Franz Anzenhofer, Reaktorfahrer auf der (Heiligabend-)Schicht von Block C, nimmt es gelassen: „Natürlich versuchen wir die Besetzung der Schichtmannschaften so zu gestalten, dass niemand an allen Festtagen arbeiten muss. Und Herbert Zeitler, stv. Schichtführer der Weihnachts- und Silvesterschichten der Werkfeuerwehr, ergänzt: „Schichtbetrieb ist für uns normal und jeder von uns muss mal an Feiertagen ran. Aber schließlich sind wir ja nicht an allen solchen Festtagen im Einsatz. Das heißt, wenn jemand an Heiligabend arbeitet und nicht zu Hause bei der Familie sein kann, dann kann derjenige sich schon auf ein arbeitsfreies Neujahrsfest freuen, und umgekehrt“.

Betroffen von Schicht- und Bereitschaftsdiensten sind fast alle Bereiche des Kraftwerks: neben den Mannschaften in den Kraftwerkswarten und bei der Werkfeuerwehr auch Mitarbeiter des Strahlenschutzes, der Datenverarbeitung, der Chemie, der Instandhaltung, der Materiallager und des Objektschutzes.

Infozentrum geht in die Weihnachtsferien

Da ein Großteil der jährlich über 10.000 Besucher aus Schulen, Bildungseinrichtungen und Vereinen kommt, macht auch das Informationszentrum des Kernkraftwerks Weihnachtsferien. Es ist ab Heiligabend geschlossen und öffnet ab Montag, 11. Januar 2010, 9 Uhr, wieder seine Pforten. Dann gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten: Montag bis Freitag zwischen 9 und 16 Uhr sowie Samstag und Sonntag zwischen 13 und 18 Uhr. An gesetzlichen Feiertagen ist es geschlossen. Anmeldung für Gruppen unter Telefon: 08224/78-2231, Fax: 08224/78-3565 oder per E-Mail: info@kkw.rwe.com.

 

Im Prinzip geht alles, aber ohne die schichtgehenden Mitarbeiter des Kernkraftwerks Gundremmingen in allen, für einen sicheren Betrieb notwendigen Bereichen, wie zum Beispiel der Werkfeuerwehr, den Blockwarten, beim Strahlenschutz, bei der Datenverarbeitung, der Chemie, der Instandhaltung, im Lager, oder beim Objektschutz geht auch an Weihnachten und Neujahr nichts. Rund ein Viertel der Mitarbeiter des Kraftwerks haben in der staaden Zeit Dienst, um zur sicheren Stromversorgung Bayerns beizutragen. Im Bild die Schicht der Werkfeuerwehr des Kernkraftwerks Gundremmingen, die an den beiden Weihnachtsfeiertagen und an Silvester Dienst hat, beim Bestücken des MAN-Löschgruppenfahrzeugs LF16/12, ein Zwölftonner mit 220 PS (v.li.): Bernhard Berger, Herbert Zeitler (stv. Schichtführer), beide aus Gundremmingen, Sebastian Bronnhuber aus Dürrlauingen und Christian Joas, ebenfalls aus Gundremmingen.
Rund ein Viertel der Mitarbeiter des Kernkraftwerks Gundremmingen haben in der staaden Zeit Dienst, um zur sicheren Stromversorgung Bayerns beizutragen. Auch die Werkfeuerwehr geht an den Weihnachtsfeiertagen und zum Jahreswechsel auf Schicht. Das MAN-Löschgruppenfahrzeugs LF16/12, ein Zwölftonner mit 220 PS wird von der betroffenen Schicht einsatzbereit bestückt (v.li.): Christian Joas aus Gundremmingen, Sebastian Bronnhuber aus Dürrlauingen, Bernhard Berger und Herbert Zeitler (stv. Schichtführer), beide aus Gundremmingen. Denn im Prinzip geht alles, aber ohne die schichtgehenden Mitarbeiter des Kraftwerks in allen, für einen sicheren Betrieb notwendigen Bereichen, wie zum Beispiel der Werkfeuerwehr, den Blockwarten, beim Strahlenschutz, bei der Datenverarbeitung, der Chemie, der Instandhaltung, im Lager, oder beim Objektschutz geht auch an Weihnachten und Neujahr nichts.

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