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Kernkraftwerk Gundremmingen: Block B geht in Revision

29.03.2012

Investitionen in die Anlage belaufen sich auf 34 Millionen Euro
Rund 1.500 Partnerfirmenmitarbeiter verstärken die Kraftwerksmannschaft

Block B des Kernkraftwerks Gundremmingen geht am 30. März planmäßig zur Revision mit Brennelementwechsel vom Netz. Seit der letzten Revision im Mai 2011 hat der Block knapp zehn Milliarden Kilowattstunden Strom produziert. In den kommenden Wochen verstärken etwa 1.500 Mitarbeiter von Partnerfirmen die Kraftwerksmannschaft. Insgesamt investiert das Kernkraftwerk Gundremmingen rund 34 Millionen Euro. Davon profitieren auch Unternehmen aus der Region Schwaben.

Im Zuge der Revision sind etwa 5.500 Arbeitsaufträge umzusetzen. Ein Schwerpunkt der Modernisierungsmaßnahmen ist die Erneuerung der Steuerungselektronik an den Hauptkühlmittelpumpen des Blocks, die das Wasser durch den Reaktor fördern. Vier der acht vorhandenen Pumpen sind bereits modernisiert, für die übrigen vier steht die Modernisierung in dieser Revision an. Über die Drehzahl dieser Pumpen lässt sich die Leistung der Anlage schnell verändern. Dadurch ist das Kraftwerk in der Lage, die Schwankungen bei der Einspeisung der Erneuerbaren auszugleichen.

Wie üblich steht die intensive Wartung und Prüfung des Blocks auf dem Revisionsprogramm. Rund 900 wiederkehrende Prüfungen an einzelnen Komponenten oder Systemen sind zu absolvieren. Vertreter der Aufsichtsbehörde und unabhängige Gutachter des TÜV überwachen diese Arbeiten.

Zu den anstehenden Prüfungen gehört auch der Sipping-Test, der defekte Brennelemente erkennt, die anschließend aus dem Reaktor entladen werden und nicht mehr zum Einsatz kommen. Die Betriebsüberwachung hatte Hinweise auf einen Brennelementdefekt geliefert. Das Kraftwerk ist so konstruiert, dass auch beim Betrieb mit defekten Brennelementen keine Gefahr für die Anlage oder die Umwelt besteht.

Voraussichtlich Mitte Mai wird Block B wieder ans Netz gehen.

 




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