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Kernkraftwerk Gundremmingen unterstützt die Günzburger Wärmestube

16.08.2012

• Beratung und Prävention sollen Wohnungslosigkeit möglichst verhindern
• Mitarbeiter des Kernkraftwerks packen in der Wärmestube ehrenamtlich mit an

Belegschaft und Geschäftsführung des Kernkraftwerks Gundremmingen haben der Günzburger Wärmestube eine gemeinsame Spende in Höhe von 2.000 Euro überreicht. Heinz-Günter Daum (stellvertretender Betriebsratsvorsitzender) und Dr. Helmut Bläsig (Geschäftsführer) informierten sich jetzt vor Ort am Günzburger Pfarrhofplatz über das Angebot des Katholischen Verbands für soziale Dienste e.V.

Anders als es der Name Wärmestube vermuten lässt, ist die Wohnungslosenhilfe ein Angebot, das ganzjährig dringend benötigt wird. „Auch in unserer eigentlich gut strukturierten Region werden wir das Problem prekärer Lebens- und Wohnsituationen immer wieder haben“, erklärt Petra Nzirorera, die Leiterin der Wärmestube. „Es kommt darauf an, wie wir als Gesellschaft damit umgehen.“

Die Wärmestube verfolgt hierbei einen präventiven Ansatz, der das Problem Wohnungslosigkeit an der Wurzel packt. Mit Maria Granz beschäftigt die Wärmestube eine Beraterin zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit. Sie greift Betroffenen frühzeitig unter die Arme und begleitet sie beispielsweise in Gesprächen mit dem Vermieter oder bei Behördengängen.

Die Günzburger Wärmestube verfügt über fünf Schlafplätze für vorübergehend Wohnungslose. Zudem bietet sie ein warmes Mittagessen, das täglich von etwa zehn Gästen in Anspruch genommen wird. Mehrere aktive und ehemalige Mitarbeiter des Kernkraftwerks packen bei der Zubereitung der täglichen Mahlzeit ehrenamtlich mit an. „Wir begleiten die wichtige Arbeit der Wärmestube schon länger und freuen uns über das bisher Erreichte“, erläutert Heinz-Günter Daum.

 

Heinz-Günter Daum (KGG), Maria Granz, Stefan Riederle, Petra Nzirorera (Günzburger Wärmestube) und Dr. Helmut Bläsig (KGG) bei der Übergabe der Spende in Günzburg. Foto: KGG.

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