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Kernkraftwerk Gundremmingen investiert 22 Millionen Euro in digitale Leittechnik zur Wasseraufbereitung

07.02.2013

Positive Zwischenblanz: Nach dem Abschluss eines umfangreichen Modernisierungsprojekts in der Leittechnik der konventionellen wie auch der nuklearen Wasseraufbereitung Ende 2012 zeigt sich Kraftwerksleiter Michael Trobitz mit den ersten Betriebswochen sehr zufrieden. „Der sichere und zuverlässige Kraftwerksbetrieb hat für uns oberste Priorität“, so Trobitz. „Dabei unterstützt uns in den kommenden Jahren die jetzt ertüchtigte, digitale Leittechnik in diesem Bereich.“ Für die Modernisierungsmaßnahme hat das Kernkraftwerk insgesamt rund 22 Millionen Euro investiert.

Den Abschluss der Modernisierung bildete die Einrichtung einer neuen Schaltwarte für die Wasseraufbereitung. „Der gesamte Prozess kann nun per Mausklick überwacht und gesteuert werden“, freut sich Trobitz. „Unsere Mitarbeiter erhalten direkt auf der Warte mehr Informationen, die sich zudem auf den Flachbildschirmen übersichtlicher darstellen lassen. Außerdem ist die digitale Technik mit Blick auf die Erneuerung oder den Austausch von Komponenten wesentlich änderungsfreundlicher.“

Die konventionelle Wasseraufbereitung entzieht dem Donauwasser vor der Verwendung im Kühlturmkreislauf den mitgeführten Kalk. Mit den Systemen der nuklearen Wasseraufbereitung gewährleistet das Kraftwerk eine optimale Qualität des vollentsalzten Wassers im geschlossenen nuklearen Teil der Anlage. Den Kalk, den das Kraftwerk unentgeltlich abgibt, bringen Landwirte aus der Region als Dünger auf ihre Felder aus.

Beim Neubau der Schaltwarte packten auch die Auszubildenden mit an und bewiesen, dass sie den hohen Qualitätsanforderungen im Kernkraftwerk gerecht werden. Unter Anleitung ihrer Ausbilder waren die angehenden Elektroniker für Betriebstechnik an der Fertigstellung der unterbrechungsfreien Spannungsversorgung für die neue Schaltwarte beteiligt.

 

Kraftwerksleiter Michael Trobitz (hinten) und Helmut Rampp (Leiter Wasseraufbereitung) ziehen nach den ersten Betriebswochen mit digitaler Leittechnik eine positive Zwischenbilanz. Foto: Christina Bleier.

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