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Werkfeuerwehr und Freiwillige Wehren trainieren die sichere Einsatzfahrt

26.06.2013

Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren aus Gundremmingen, Aislingen, Offingen und Schnuttenbach sind auf dem Weg zu ihren Einsatzorten künftig sicherer unterwegs. Möglich wurde das durch gemeinsame Fahrsicherheitstrainings, zu denen die Werkfeuerwehr des Kernkraftwerks Gundremmingen die Fahrzeugführer der Freiwilligen Wehren aus der Umgebung eingeladen hatte. Ausgerichtet wurden die insgesamt vier Trainingseinheiten auf dem Revisionsparkplatz des Kraftwerks von der Verkehrswacht Dillingen.

„Das Unfallrisiko bei Einsatzfahrten ist viel höher als im Alltag“, erklärt Wilhelm Dörle, Ausbildungsleiter der Werkfeuerwehr. „Abmessungen, Gewicht und Verhalten des Fahrzeugs sind ungewohnt. In Gedanken ist man schon mit der Aufgabe am Einsatzort beschäftigt.“ Das setzt viele Fahrer unter Stress und lässt den Adrenalinspiegel steigen. Zudem trägt der Maschinist am Lenkrad des Einsatzfahrzeugs die Verantwortung für bis zu acht weitere Kameraden an Bord und muss beim Fahren mit Sonderrechten immer auch mit dem Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer rechnen, so Dörle. Neben der sicheren Fahrt zum Einsatzort gehörte auch das Rangieren mit Einweiser unter den oft beengten Platzverhältnissen am Einsatzort zu den Trainingsinhalten. Geübt wurde auf Einsatzfahrzeugen mit dreieinhalb, siebeneinhalb und zwölf Tonnen Gewicht.

Markus Mayershofer, zweiter Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Aislingen, freute sich über die zusätzliche Trainingsmöglichkeit für seine Kameraden: „Gerade für Maschinisten, die erst kürzlich den Feuerwehrführerschein erworben haben, war das eine wertvolle Erfahrung. Sie wissen jetzt, wo die Grenzen von Fahrzeug und Fahrer liegen.“ Dieses Wissen könnten die Kameraden nur bei solchen Trainings außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs sammeln.

Dass sich die Freiwilligen Wehren und die Werkfeuerwehr des Kraftwerks nicht nur in Sachen Ausbildung und Training aufeinander verlassen können, stellten sie erst kürzlich unter Beweis. Beim durch den Dauerregen verursachten Hochwasser der Donauzuflüsse wurde die Werkfeuerwehr zur Unterstützung angefordert.

 

Auch das Rangieren mit Einweiser wurde beim Fahrsicherheitstraining der Feuerwehren geübt. Foto: KGG.

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