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Kernkraftwerk Gundremmingen verfügt über ein ausgewiesen hohes Sicherheitsniveau

12.11.2013

Jetzt bekannt gewordene Vorwürfe in neuer Studie nicht nachvollziehbar

Das Kernkraftwerk Gundremmingen verfügt über ein ausgewiesen hohes Sicherheitsniveau. Die Überprüfung der Reaktorsicherheitskommission und die Analysen im Rahmen des EU-Stresstests haben gezeigt, dass die beiden Blöcke große Sicherheitsreserven aufweisen. Die Experten der European Nuclear Safety Regulators Group (ENSREG) haben diese Einschätzung im September 2012 bestätigt. Vor diesem Hintergrund sind die jetzt in einigen Medien bekannt gewordenen Vorwürfe einer Auftragsstudie zum Kraftwerk Gundremmingen nicht nachvollziehbar. So soll offenbar versucht werden, die Bevölkerung mit Blick auf die beantragte Leistungserhöhung zu verunsichern.

In der Studie greift der Autor Wolfgang Renneberg laut Medienberichten Aspekte auf, die zu seiner Zeit als Leiter der Atomaufsicht im Bundesumweltministerium zu seinem Zuständigkeitsbereich gehörten. Damals hat er zum Kernkraftwerk Gundremmingen keine sicherheitstechnischen Bedenken vorgetragen. Zur jetzt veröffentlichten Studie hat er mit dem Betreiber keinen Kontakt gesucht und auch seine Erkenntnisse nicht erfragt. Diese Vorgehensweise ist zumindest irritierend. Für das Kernkraftwerk ist es selbstverständlich, die Studie sorgfältig auszuwerten.

Mit der beantragten Leistungserhöhung könnte die Leistung je Block um gut 20 Megawatt gesteigert werden; etwa zwei Prozent der heutigen Leistung von mehr als 1.300 Megawatt je Anlage. Dass es keine sicherheitstechnisch relevanten Auswirkungen auf die Anlage gibt, ist gutachterlich bestätigt. Denn auch bei der Leistungserhöhung gilt: Sicherheit hat höchste Priorität.

 




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