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Programm für Partnerfirmen überzeugt: RWE Power gewinnt Deutschen Arbeitsschutzpreis 2013

15.11.2013

• Hochkarätige Expertenjury beurteilte über 200 Vorschläge
• Preis ist Teil der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie

RWE Power, der Hauptgesellschafter des Kernkraftwerks Gundremmingen, ist Gewinner des Deutschen Arbeitsschutzpreises 2013. Der Preis wurde jetzt auf der weltweit größten Messe für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Düsseldorf überreicht. Eine unabhängige Experten-Jury hat aus zwölf Nominierungen das von RWE eingereichte Konzept eines umfassenden Sicherheitsprogramms für Partnerfirmen ausgewählt.

„Wir sind stolz auf diese Auszeichnung, weil damit unsere Bemühungen gewürdigt werden, durch ein gemeinsames Arbeitssicherheitskonzept zusammen mit unseren Partnerfirmen die Unfallzahlen zu senken“, betont Erwin Winkel, Personalvorstand der RWE Power. Und weiter: „Arbeitssicherheit ist eines unserer Top-Ziele im Unternehmen. Der Preis zeigt: Die Anstrengung lohnt sich!“ Eine Anstrengung, die sich messen lässt: Die LTIF-Quote – das ist die Zahl der Unfälle mit mehr als einem Tag Ausfallzeit pro einer Million geleisteter Arbeitsstunden – lag 2012 bei 2,6, 2013 wird sie mit einem Wert von bisher 2,2 deutlicher geringer ausfallen. Damit liegt die RWE-Quote, die seit 2005 jährlich um etwa 20 Prozent gesenkt werden konnte, deutlich unter dem Branchendurchschnitt.

Um das hohe Niveau zu halten und die Unfallzahlen langfristig weiter zu senken, hat das Unternehmen ein ganzes Maßnahmenpaket zur Arbeitssicherheit geschnürt. „Für unsere Partnerfirmen beginnt das mit der Auftragsvergabe. Jede Firma, die für uns arbeitet, muss eine Zertifizierung im Bereich Arbeitssicherheit nachweisen“, erklärt Rolf Lückoff, Leiter Arbeitssicherheit im Kernkraftwerk Gundremmingen. Danach erhalten alle Unternehmen umfassende Informationen zum sicheren Arbeiten in den Betrieben von RWE. Vor Arbeitsaufnahme erfolgt zusätzlich für jeden einzelnen Mitarbeiter eine Einweisung, bei der nochmals auf die Besonderheiten der jeweiligen Betriebsstellen hingewiesen wird. „Unsere Partner wissen, dass wir das mit aller Konsequenz durchziehen. Entsprechend hat sich die Einstellung zur Arbeitssicherheit erkennbar verändert“, so Lückoff. „Mein Dank gilt allen im Unternehmen, die uns bei der nachhaltigen Entwicklung im Arbeitssicherschutz unterstützen.“

„Wir sind froh, dass wir mit der RWE Power und dem Kernkraftwerk Gundremmingen kompetente Partner in allen Sicherheitsfragen an unserer Seite haben“, betont Reiner Askani, Sicherheitsingenieur bei der Kraftanlagen Heidelberg GmbH. Sein Unternehmen führt im Kernkraftwerk den Rohrleitungsbau und die damit verbundenen Stahlbauarbeiten aus, die bei Instandhaltungs- und Modernisierungsprojekten anfallen. Hierbei kommen, je nach Einsatzort und technischen Anforderungen, unterschiedliche Schweißverfahren zum Einsatz. Zudem finden die Arbeiten teils in großen Raumhöhen statt, so dass ein ganzes Bündel an Arbeitsschutzmaßnahmen gefragt ist; angefangen beim Hand-, Fuß-, Kopf- und Gesichtsschutz bis hin zur Sicherung gegen Abstürze und Atemschutzvorkehrungen. „Nicht nur der Rohrleitungsbau verlangt von den Mitarbeitern besondere Aufmerksamkeit. Für alle Bereiche gilt: Arbeitssicherheit in unseren Betrieben ist eine Gemeinschaftsaufgabe, für unsere Partnerfirmen und die eigene Mannschaft“, hebt Lückoff hervor. „Wir wollen, dass jeder Mitarbeiter so gesund nach Hause geht, wie er gekommen ist.“

 

Sie nahmen den Deutschen Arbeitsschutzpreis 2013 entgegen (v.l.n.r.): Dr. Ralf Nowack (RWE Technology), Harald Gröner (RWE, Leiter Arbeitsschutz) und Ansgar Roelofs (RWE, Arbeitsschutz). Foto: RWE.

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