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Gästeinformationen zum 23. Kraftwerksgespräch: Kontinuierliche Anlagenoptimierung - hohe Verfügbarkeit

11.04.2008

21,4 Milliarden Kilowattstunden Strom hat das Kernkraftwerk Gundremmingen 2007 produziert und damit Bayerns Atmosphäre um rund 21 Millionen Tonnen Kohlendioxid entlastet. „Das ist das drittbeste Gesamtergebnis in der Geschichte des Standorts“ freute sich Dr. Helmut Bläsig. Der technische Geschäftsführer des Kernkraftwerks Gundremmingen zog beim 23. Kraftwerksgespräch vor 180 Gästen aus Politik, Industrie, Gewerbe, Bildung und Wissenschaft sowie Medien eine positive Bilanz. „Block B hat im vergangenen Jahr mit 11,1 Milliarden Kilowattstunden sogar sein bisher bestes Stromerzeugungsergebnis erarbeitet“, so Bläsig weiter. Er verwies zudem darauf, dass die Unterlagen für die 2005 begonnene, umfassende Sicherheitsanalyse für die Gesamtanlage, die das Atomgesetz vorschreibt, termingerecht bis Ende letzten Jahres bei der Aufsichtsbehörde eingereicht worden ist. Die Überprüfung besteht aus etwa 100 Einzelberichten. „Der behördlich beauftragte Gutachter hat die Einhaltung aller Schutzziel orientierten Anforderungen an die Gesamtanlage bestätigt“, erläuterte der Kraftwerksleiter, der das erfreuliche Ergebnis mit einem Dank an die Mitarbeiter verband. „Ohne eine kompetente und engagierte Mannschaft wäre das nicht zu schaffen gewesen.“

Umfangreiche Sicherheitsüberprüfung

Mit einer solchen Sicherheitsüberprüfung, soll zusätzlich zur laufenden Aufsicht einerseits der aktuelle Sicherheitsstatus der Anlage festgestellt und zum anderen eine Beurteilungsgrundlage dafür geschaffen werden, ob Sicherheitsverbesserungen notwendig sind. Parallel zur Definition des aktuellen Sicherheitsstatus umfasst die Sicherheitsüberprüfung auch eine Wahrscheinlichkeitsberechnung für den Eintritt von Störfällen. Der Fokus der Analysen erstreckt sich sowohl auf die Einhaltung der Schutzziele – sichere Kernkühlung, sichere Nachwärmeableitung, sichere Unterbrechung der Kernspaltung und sicherer Einschluss der Radioaktivität im Sicherheitsbehälter –, als auch auf Analysen von Betriebserfahrungen, Strahlenschutz- und Objektschutzaspekten sowie dem Notfallschutzkonzept.

Betrieb der Kraftwerksblöcke

Die Gundremminger Anlage deckt knapp 27 Prozent des bayerischen Strombedarfs umweltfreundlich, CO2-frei, die Importabhängigkeit mindernd und preisdämpfend. Diese Vorzüge macht die Kernkraftnutzung nicht nur für Bayern unverzichtbar. Durchschnittlich 91 Prozent der Zeit oder rund 8.000 Stunden standen die Blöcke im vergangenen Jahr für die Stromerzeugung zur Verfügung. Bläsig: „Das ist ein weiterer Beleg dafür, dass wir über eine hervorragend ausgebildete Betriebsmannschaft mit einer ausgeprägten Sicherheits- und Leistungskultur verfügen. Auch unsere kontinuierlichen Anlagenoptimierungen sowie Modernisierungs- und vorbeugenden Instandhaltungsmaßnahmen sind erfolgreich.“ Hierfür investiert das Unternehmen jährlich einen zweistelligen Millionenbetrag in die Anlage.

Block B: 95 Prozent im vollen Leistungsbetrieb verfügbar

Insgesamt lief Block B im Jahr 2007 außerhalb der Stillstands- und Lastabsenkungszeiten mit einer Verfügbarkeit von 95 Prozent im vollen Leistungsbetrieb. Mit 11,1 Milliarden Kilowattstunden Stromerzeugung erreichte er das beste Produktionsergebnis seiner Betriebsgeschichte und insgesamt das beste Ergebnis eines Blocks am Standort überhaupt.

Vom 23. Juni bis 12. Juli 2007 war die Anlage zum routinemäßigen Brennelementwechsel abgeschaltet. Dabei wurden ein Brennelementschaden behoben und ein neuer elektronischer Spannungsregler am Generator eingebaut. Die Kurzrevisionskosten lagen bei rund zehn Millionen Euro. Vom 6. bis 12. Januar 2008 ging Block B zur Sanierung einer Schweißnaht an einer Dampfentnahmeleitung im Kondensatorraum unter den Niederdruckturbinen vom Netz. Auch über diesen nicht meldepflichtigen Vorgang wurde die Öffentlichkeit aktuell und ausführlich informiert. Block B läuft derzeit im Volllastbetrieb. Das sind, wie in der kühleren Jahreszeit üblich, durchschnittlich rund 1.370 Megawatt. Bis zum 10. April erzeugte der Block rund drei Milliarden Kilowattstunden Strom.

„Wir wollen die hohe Verfügbarkeit auch künftig erhalten. Deshalb ist für Block B im Sommer 2008 die bis dato umfangreichste Jahresrevision geplant“, so Helmut Bläsig. Bestandteile der Revision sind unter anderem die Inspektion der Turbine und eine sehr aufwändige Druckprobe des Reaktordruckbehälters; ein Vorgang, der alle acht Jahre vorzunehmen ist. Die Arbeiten werden bis zu sechs Wochen dauern. Die Kosten liegen bei rund 30 Millionen Euro.

Block C: 3,3 Milliarden Kilowattstunden seit Jahresbeginn produziert

Block C erreichte 2007 bei einer Verfügbarkeit von 88 Prozent rund 10,4 Milliarden Kilowattstunden. Am 11. März 2007 wurde der neue elektronische Spannungsregler für den Generator erfolgreich getestet. Ein erster Test am 21. Januar vergangenen Jahres war, wie schon auf dem letzten Kraftwerksgespräch berichtet, nicht erfolgreich. Wegen eines Brennelementschadens hatte der Block im August neun Tage gestanden. Für die große Jahresrevision, die am 11. November abgeschlossen werden konnte, war die Anlage rund fünf Wochen abgeschaltet. Seitdem läuft Block C mit maximal möglicher Leistung. Das sind derzeit ebenfalls durchschnittlich rund 1.370 Megawatt. In den ersten dreieinhalb Monaten dieses Jahres produzierte der Block rund 3,3 Milliarden Kilowattstunden.

Im Herbst dieses Jahres steht für Block C ein turnusgemäßer Brennelementwechsel mit Kurzrevision auf dem Plan.

Transparenzoffensive von RWE

Transparent und für jeden nachvollziehbar werden die Revisions- und Stillstandzeiten von RWE veröffentlicht. Seit Mitte Januar 2008 informiert der Konzern auf der Internetseite http://www.rwetransparent.com/ in Echtzeit online über die aktuellen Einspeisewerte jedes einzelnen Kraftwerks im Erzeugungspark von RWE Power sowie die laufende Stromerzeugung, zusammengefasst nach Primärenergieträgern bzw. Brennstoffen.

Gleichzeitig bietet die Seite Informationen zu Stillstandszeiten, Revisionsplanungen, der täglichen Erzeugungskapazität und zur Situation in den Stromverteilnetzen sowie zur Strompreisbildung für Privatkunden. Auch die Leistungsdaten der Blöcke B und C sind dort einsehbar.

Leistungserhöhung für beide Blöcke geplant

Kraftwerksleiter Dr. Helmut Bläsig informierte auch über die thermische Leistungserhöhung, die für beide Blöcke beantragt worden ist. Am 19. Dezember 2007 erhielt das Unternehmen durch das Bayerische Umweltministerium als Genehmigungsbehörde die Information, dass das atomrechtliche Genehmigungsverfahren zur thermischen Leistungserhöhung in den Blöcken B und C des Kernkraftwerks Gundremmingen vor dem Abschluss steht und das Ministerium seinen Genehmigungsentwurf zur Anhörung an das Bundesumweltministerium (BMU) übermittelt hat. Die bayerische Genehmigungsbehörde war nach umfassender Prüfung und Begutachtung zu dem Ergebnis gekommen, dass die atomrechtlichen Genehmigungsvoraussetzungen für eine thermische Reaktorleistungserhöhung um 4,2 Prozent vollständig vorliegen.

Die Leistungserhöhung von thermisch 160 Megawatt und elektrisch bis zu 52 Megawatt, jeweils pro Block, ist allein durch eine veränderte Betriebsweise der Kühlmittelumwälzpumpen erreichbar. Sie könnte den Strombedarf von 18 ICEs decken bzw. genau so viel elektrische Leistung bereitstellen wie 104 derzeit typische Biogasanlagen. Anlagentechnische Änderungen sind ebenso wenig vorgesehen wie eine Erhöhung des Reaktorbetriebsdrucks. Die 1984 genehmigten Werte für die Ableitung radioaktiver Stoffe bleiben unverändert. Nach behördlicher Feststellung ist die Sicherheit der Anlage weiterhin ohne Abstriche gegeben.

CASTOR-Handhabungen 2007 und 2008

Im vergangenen Jahr wurden weitere sechs Behälter vom Typ CASTOR V/52 mit insgesamt 312 verbrauchten Brennelementen aus Block C in das Standortzwischenlager eingestellt. Im Block B ist Mitte März 2008 eine neue Beladekampagne für vier Behälter mit insgesamt 208 verbrauchten Brennelementen erfolgreich beendet worden. Damit stehen derzeit 17 Behälter mit 884 verbrauchten Brennelementen im Standortzwischenlager. Im Spätherbst soll eine weitere Beladung aus Block C erfolgen.

In diesem Zusammenhang erläuterte Bläsig, dass drei CASTORen, für die der formale messtechnische Nachweis der Langzeitdichtheit der Dichtung des inneren Primärdeckels (das Deckelsystem besteht aus zwei Deckeln, dem Primär- und Sekundärdeckel) im vergangenen Jahr nicht vollständig erbracht wurde, 2008 zurück in die Anlage gebracht werden. Ziel ist, die Dichtheitsprüfungen bis Ende des Jahres zu wiederholen und erfolgreich abzuschließen. Hierzu notwendige vorbereitende Arbeiten haben begonnen. Auf die Abweichung war man im Rahmen der ersten Beladekampagne 2008, die am 18. Februar begonnen und Mitte März beendet worden war, aufmerksam geworden. Bläsig betonte, dass die drei betroffenen Behälter wie alle anderen auch an das kontinuierliche Dichtheitsüberwachungssystem angeschlossen sind und so lückenlos überwacht werden. Der Verfahrensbefund zu den CASTORen ist nicht meldepflichtig.

Alle meldepflichten Ereignisse INES 0

2007 wurden der Aufsichtsbehörde, dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, fünf Vorkommnisse für Block B und vier für Block C als meldepflichtige Ereignisse angezeigt, im Februar 2008 jeweils eins für Block B und C. Alle meldepflichtigen Ereignisse wurden ausnahmslos entsprechend der siebenstelligen Internationalen Nuklearen Ereignisskala (INES) unterhalb der Skala in der niedrigsten Stufe 0 (keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung) eingeordnet. Gemäß dem deutschen Meldesystem fielen alle unter die Kategorie N (normal). Ebenso hat 2007 die Abgabe radioaktiver Stoffe an die Umgebung jederzeit deutlich unter den behördlich zugelassenen Grenzwerten gelegen (Edelgase, Jod, Aerosole zwischen 0,8 und einem tausendstel Prozent der behördlich zugelassenen Werte; Tritium zwischen vier und elf Prozent der behördlichen Genehmigungswerte).

Technologiezentrum macht Fortschritte

Der Rückbau von Block A und der Umbau des ehemaligen Maschinenhauses zu einem Technologiezentrum gehen gut voran. Im früheren Reaktorgebäude werden neben Gebäudestrukturen derzeit die Edelstahlverkleidungen des Brennelementlagerbeckens entfernt und dekontaminiert. Im künftigen Technologiezentrum ist mit dem Einbau neuer Lüftungs- und elektrotechnischer Anlagen begonnen worden. 25 Beschäftigte werden hier einen langfristig gesicherten Arbeitsplatz finden. Das Technologiezentrum wird keine zusätzliche radioaktive Belastung für den Standort zur Folgen haben.

„Ratgeber für die Bevölkerung“ wird aktualisiert

Bläsig kündigte an, dass der "Ratgeber für die Bevölkerung in der Umgebung des Kernkraftwerks Gundremmingen", die so genannte Notfallschutzbroschüre, bis zum Sommer in einer aktualisierten Auflage im Zehn-Kilometer-Umkreis um das Kernkraftwerk verteilt wird. Der Ratgeber ist in seinen Grundzügen unverändert geblieben. Aktualisiert wurden unter anderem die Evakuierungsbereiche bis zehn Kilometer und die Aufnahmeräume. Die abgebildeten Kartenausschnitte wurden überarbeitet. Darüber hinaus wurden geringfügige Textanpassungen, Erläuterungen, die aktuellen Logos der Hörfunksender und ein neues Vorwort eingepflegt. Die Grafiken "Barrieren zur Rückhaltung radioaktiver Stoffe" sind entsprechend dem Gundremminger Reaktortyp gestaltet worden. Die Broschüre ist mit den zuständigen Behörden abgestimmt worden. Sie basiert auf den Rahmenempfehlungen der deutschen Strahlenschutzkommission und dem internationalen Standard für den Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen.

Kernenergie in Deutschland eine Chance geben

Zum Abschluss seiner Ausführungen plädierte Bläsig dafür, der Kernenergie auch in Deutschland eine Zukunft zu geben: „Wer die sehr ambitionierten CO2-Minderungsziele kosteneffizient erreichen will, der darf nicht auf die CO2-freie Grundlast-Stromproduktion aus Kernkraftwerken verzichten.“ Eine zukunftsfähige Energieversorgung muss sich weiter auf einen breiten Energiemix stützen, der alle Energieträger – von den Regenerativen über die fossilen Energien bis hin zur Kernkraft – berücksichtigt und einsetzt. Das ist die Voraussetzung, um das energiepolitische Zieldreieck von Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit zu wahren. Bläsig verdeutlichte, dass der deutsche Sonderweg des Ausstiegs keine Nachahmer findet. Das Gegenteil ist der Fall. In ihrem Energiereport hat sich die EU-Kommission eindeutig zur Kernenergie bekannt, zahlreiche Länder in der EU planen oder bauen neue Kernkraftwerke. Denn bei einem Kernkraftausstieg blieben die Klimaschutzziele unerreichbar.

Kernkraftwerk Gundremmingen: Wirtschaftsmotor und Jobmaschine

Christoph Quick, der Anfang des Jahres die Aufgabe als kaufmännischer Geschäftsführer des Unternehmens übernommen hat, unterstrich die wirtschaftliche Bedeutung des Kernkraftwerks Gundremmingen für Bayerisch Schwaben. Über zwei Milliarden Euro sind in den laufenden Betrieb investiert worden, rechnete Quick vor. Jahr für Jahr gehen über 80 Millionen Euro direkt über Löhne und Gehälter von Mitarbeitern und Fremdfirmenpersonal sowie in Form von Aufträgen und Abgaben des Unternehmens in die Region besonders während der Revisionszeiten. 2008 sind Ausgaben von deutlich über 200 Millionen Euro geplant. „Die regionalen Betriebe profitieren auch dann wieder durch Aufträge in der Größenordnung von 20 Millionen Euro davon“, versprach Quick. Bei den jährlichen Revisionen wird die eigene Belegschaft von bis zu 2.000 Fachkräften unterstützt. Hiervon profitieren zum Beispiel Hotels und Restaurants. Auch die über 780 im Kraftwerk festangestellten Mitarbeiter sowie die rund 360 ständigen Fremdfirmenmitarbeiter, die zumeist im unmittelbaren Umfeld des Kraftwerks leben, tragen nicht unerheblich zur Wirtschaftskraft der Region bei.

Beschäftigungszahlen erneut gestiegen

Erneut gestiegen sind die Beschäftigungszahlen. Im Rahmen des seit 2005 eingeleiteten Generationswechsels in der Belegschaft wurden 2007 insgesamt 32 neue Mitarbeiter eingestellt. Im Kernkraftwerk sind somit derzeit über 780 Mitarbeiter einschließlich Auszubildenden beschäftigt. Zudem werden durch das Kraftwerk rund 1.000 Arbeitsplätze in Bayerisch Schwaben gesichert. „Die positive Tendenz wird sich fortsetzen“, ist Quick zuversichtlich. In diesem Jahr sollen 37 neue Mitarbeiter eingestellt und bis zu sechs Trainéestellen besetzt werden.

Neuer Höchststand bei den Auszubildenden

Im Bereich Ausbildung gab es 2007 einen neuen Rekord: 39 junge Menschen erlernten im Kernkraftwerk einen Beruf, fünf haben ihre Ausbildung erfolgreich beendet. Sie wurden alle in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen. In wenigen Tagen werden acht weitere junge Menschen „freigesprochen“ und ebenfalls übernommen. Ebenfalls erfreulich: 2008 wird die Zahl der Auszubildenden erneut um zwei erhöht, so dass dann ab September mit 41 Auszubildenden ein neuer Höchststand bei der Ausbildung erreicht wird. Um den künftigen Bedarf an Auszubildenden decken zu können, bietet das Unternehmen Berufs-Schnupperpraktika an, beteiligt sich am deutschlandweiten Girls'Day und präsentiert sich auf den Berufsinformationsbörsen (BIB) des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft in Günzburg und Höchstädt sowie auf Ingenieurebene beim Career-Day der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Universität Ulm.

Quick wies darauf hin, dass die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und da insbesondere der Ingenieurmangel nicht spurlos am Kraftwerk vorübergeht. Es wird zunehmend schwieriger, qualifizierte Hoch- und Fachhochschulabsolventen sowie Facharbeiter zu finden. Immerhin will das Kernkraftwerk bis 2010 weitere 80 Mitarbeiter neu einstellen. Auch vor diesem Hintergrund stellt das Unternehmen wieder 40 Praktikanten- und Diplomandenplätze bereit, die junge Menschen zur Orientierung und zum Karriereeinstieg nutzen können.

Aus- und Weiterbildung im Produktionsbereich ein wichtiger Schwerpunkt

Die Aus- und Weiterbildung im Produktionsbereich ist ein weiterer Schwerpunkt. Sechs

Diplom-Ingenieure haben 2007 ihre dreijährige Schichtleiterausbildung begonnen, so dass sich derzeit 14 Diplomingenieure in der Ausbildung zum Schichtleiter und fünf Meister in der Ausbildung zum Reaktorfahrer befinden. In diesem Jahr werden drei Schichtleiter und die fünf Reaktorfahrer ihre Abschlussprüfungen machen. Sowohl im Rahmen der Erstausbildung als auch nach der Prüfung ist die regelmäßige Teilnahme an Simulatorkursen für das verantwortliche Schichtpersonal ein wesentlicher Bestandteil ihrer Qualifikation. Wie Piloten müssen sie durch regelmäßige Trainings, Wiederholungsschulungen und Kurse im Simulator des Kernkraftwerks Gundremmingen im Simulatorzentrum Essen ihre Fachkunde nachweisen, um ihre Lizenz zu behalten. „Wir werden auch künftig ein attraktiver Arbeitgeber bleiben“, erläuterte Christoph Quick. „Motivierte und gut ausgebildete Beschäftigte sind die Voraussetzung, um eine Kernkraftwerksanlage so sicher und erfolgreich betreiben zu können.“

 




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