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Vorwürfe der Ärzteorganisation IPPNW erweisen sich als unzutreffend

26.05.2014

Anfang April 2014 veröffentlichte die „Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs/Ärzte in sozialer Verantwortung e. V. (IPPNW)“ einen Flyer mit dem Titel „Atomkraftwerk Gundremmingen - Eine akute Gefahr“. Kernaussage der darin enthaltenen Darstellung war die Annahme, in der Folge eines bestimmten Ereignisablaufs („Ausfall der Hauptwärmesenke“) könne es im Reaktordruckbehälter zu unzulässig hohen Druckspitzen von bis zu 190 bar kommen.

Diese Annahme war unzutreffend und Ergebnis der Fehlinterpretation einer technischen Grafik durch IPPNW. Das Kernkraftwerk Gundremmingen hat bereits unmittelbar nach der Veröffentlichung des IPPNW-Flyers öffentlich darauf hingewiesen, dass die Ausführungen von IPPNW technisch nicht nachvollziehbar sind. Der „Ausfall der Hauptwärmesenke“ gehört zu den so genannten Auslegungsstörfällen, deren sichere Beherrschung im Zuge des atomrechtlichen Genehmigungsverfahrens für das Kernkraftwerk Gundremmingen gutachterlich überprüft und bestätigt wurde.

Daraufhin hat IPPNW den Flyer und die dazugehörige Pressemitteilung von seiner Internetseite entfernt - nach eigener Aussage „vorerst“ und „bis zur Klärung dieses Sachverhalts“. Mittlerweile liegt zum Sachverhalt eine klärende Stellungnahme der Bundesregierung vor. Sie bestätigt die fehlerhafte Interpretation der Grafik durch IPPNW, die zu falschen Schlüssen führte.

Nach einem ersten Gesprächsangebot an IPPNW vom 17.04.2014 hat das Kernkraftwerk Gundremmingen nun mit einem weiteren Schreiben die endgültige Rücknahme des Flyers angeregt.

Schreiben des Kernkraftwerks Gundremmingen an IPPNW vom 20.05.2014

 




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