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Werkfeuerwehr lädt Wehren aus der Region zum Training ein

26.09.2014

• Brandübungscontainer ermöglicht Ausbildung unter realistischen Bedingungen

In dieser Woche konnte die Werkfeuerwehr des Kernkraftwerks Gundremmingen zahlreiche Kameraden aus der Region zur gemeinsamen Ausbildung im Kraftwerk begrüßen. Zu Gast waren die freiwilligen Feuerwehren aus Gundelfingen, Lauingen und Dillingen sowie Kollegen der Werkfeuerwehr von Bosch-Siemens-Hausgeräte Dillingen. Insgesamt mehr als 100 Feuerwehrleute trainierten in einem Brandübungscontainer, den das Kraftwerk bereitgestellt hatte.

„In dem Container kann der Ausbilder unterschiedliche Szenarien bei der Brandbekämpfung nachstellen“, erklärt Markus Lanzerath, Leiter der Werkfeuerwehr Gundremmingen. Die Temperaturen steigen dabei auf bis zu 600 Grad, hinzu kommen Rauch und Dunkelheit. So lässt sich das Vorgehen bei der Brandbekämpfung sehr realitätsnah trainieren. Geübt wurden beispielsweise die Bekämpfung eines Fettbrandes in der Küche, das Löschen eines Elektroschrankes oder der Umgang mit dem Brand von Möbelstücken, bei dem es zum so genannten Flash-Over kommt, einer plötzlichen Rauchgasverpuffung.

Bei allen Szenarien stand neben der korrekten technischen Vorgehensweise vor allem auch die Rettung von Menschenleben und der Eigenschutz der Feuerwehrleute im Mittelpunkt. „Ob im betrieblichen Umfeld oder zu Hause, beim Umgang mit Bränden hat Sicherheit für Leib und Leben oberste Priorität“, so Lanzerath.

 

Im Brandübungscontainer herrschen Temperaturen von bis zu 600 Grad. Foto: KGG.
Mehr als 100 Feuerwehrleute aus der Region nutzten die Trainingsmöglichkeit im Kernkraftwerk. Foto: KGG.

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