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Kernkraftwerk Gundremmingen: Antrag zum Abbau von Anlagenteilen in Block B gestellt

11.12.2014

• Genehmigungsrechtliche Vorbereitung für die Zeit ab Ende 2017
• Sicherheit hat weiterhin oberste Priorität

Das Kernkraftwerk Gundremmingen hat heute, vertreten durch seinen Anteilseigner, die RWE Power AG, beim Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz für Block B einen Antrag zum Abbau von ausgewählten Anlagenteilen gestellt. Der Antrag bezieht sich auf die Zeit nach dem Auslaufen der Stromproduktion in Block B ab Ende 2017, wenn diese Anlagenteile nicht mehr benötigt werden. „Wir möchten die Dauer bis zur Abschaltung beider Blöcke nutzen und bereits heute Vorbereitungen für die Zeit nach dem Ende der Stromproduktion des Blocks B treffen“, sagt Michael Trobitz, technischer Geschäftsführer des Kraftwerks.

Vor dem Hintergrund, dass Block C bis Ende 2021 einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit in Süddeutschland leisten wird, werden zunächst nur Arbeiten an Systemen beantragt, die für den sicheren Weiterbetrieb von Block C und die sichere Aufbewahrung abgebrannter Brennelemente in Block B nicht mehr benötigt werden.

Zum Abbau vorgesehen sind im Wesentlichen Anlagenteile und Komponenten im Maschinenhaus des Blocks B. „Uns ist es wichtig, das Know-how unseres erfahrenen Betriebspersonals auch beim Abbau der Komponenten zu nutzen und damit gleichzeitig auch unseren Mitarbeitern frühzeitig Sicherheit über unsere Planungen und ihre künftigen Aufgaben zu geben“, so der Kraftwerksleiter. Und weiter: „Natürlich bleibt es auch in Zukunft dabei, dass die Anlagensicherheit absolut oberste Priorität hat.“

Ein wichtiger Schritt ist die im Verfahren vorgesehene Öffentlichkeitsbeteiligung durch Auslage von Unterlagen und anschließender Erörterung des Vorhabens. RWE Power ist es ein wichtiges Anliegen, das Genehmigungsverfahren transparent zu gestalten. Hierzu werden der Antrag sowie im Verfahrensverlauf weitere Informationen auf der Internetseite des Kraftwerks veröffentlicht.

 




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