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Neue Kinderstube für Donaufische

09.06.2015

• Umbau am Donauufer schafft naturnahe Lebensräume

Praktischer Naturschutz im Lebensraum Donau: Im Auftrag des Kernkraftwerks Gundremmingen hat die Bayerische Elektrizitätswerke GmbH (BEW) das Flussufer im Bereich des Kraftwerks in einen naturnahen Zustand zurückversetzt.

Das linke Ufer wurde auf einer Länge von rund 150 Metern abgeflacht und von der Uferversteinung befreit. Auf diese Weise soll eine natürliche Gewässer- und Uferentwicklung angestoßen werden. Der neu entstehende Uferabschnitt dient Fischarten wie der Barbe oder der Nase als Laich- und Jungfischhabitat. Auf der rechten Donauseite wurde eine Steinstruktur aus Wasserbausteinen angelegt, um auch dort die Entwicklung eines naturnahen Ufers anzuregen. Die Blocksteinstrukturen verbessern die Gewässerstruktur und schaffen neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere.

„Ein schonender Umgang mit der Natur und der Ressource Wasser ist für uns selbstverständlich“, erklärt Udo Krumpholz, Gewässerschutzbeauftragter des Kraftwerks. Der Ende 2013 vom Landratsamt Günzburg neu erlassene Wasserrechtsbescheid für das Kernkraftwerk Gundremmingen sieht die verbesserten Bedingungen für den Fischnachwuchs als Ausgleich für die Fische vor, die im Zusammenhang mit dem Kraftwerksbetrieb aus der Donau entnommen werden müssen. So werden regelmäßig Fische gefangen und im Rahmen der Umgebungsüberwachung des Kraftwerks untersucht. Die Ergebnisse bestätigen, dass vom Kraftwerk keine unzulässigen Beeinträchtigungen auf das Ökosystem Fluss ausgehen.

Die Gewässerstrukturmaßnahmen wurden von der Bayerische Elektrizitätswerke GmbH (BEW) durchgeführt. Die BEW betreibt an der Donau zehn Wasserkraftwerke und ist für den Unterhalt der Flussstrecke verantwortlich. Zusammen mit Fischereiwesen und Naturschutz arbeitet die BEW an der ökologischen Gewässerentwicklung und dem Erhalt von Lebensräumen und Artenvielfalt. Die BEW ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Augsburger Lechwerke AG.

 

Besichtigten jetzt das naturnah umgebaute Donauufer (von links): Udo Krumpholz (KGG, Gewässerschutzbeauftragter), Peter Kaufmann (Landratsamt Günzburg, Leiter Fachbereich Wasserrecht), Erwin Eser (BEW, Leiter Baubetrieb), Ralf Klocke (BEW, Leiter Wasserbau), Susanne Schenk (Landratsamt Dillingen, untere Naturschutzbehörde) und Günther Ruck (Koppelfischerei untere Donau). Foto: KGG.

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