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Kernkraftwerk Gundremmingen investiert rund 20 Millionen Euro in die Revision von Block C

01.07.2015

• Bei Überprüfung der Anlagentechnik werden Einzelkomponenten modernisiert
• Unterstützung durch 1.500 zusätzliche Fachkräfte

Block C des Kernkraftwerks Gundremmingen wird am Freitag, 3. Juli, planmäßig zur diesjährigen Anlagenrevision mit Brennelementwechsel abgeschaltet. „Im abgelaufenen Betriebsjahr konnten wir mit dem Block rund 10,2 Milliarden Kilowattstunden klimafreundlichen Strom erzeugen. Insgesamt sichert unser Kernkraftwerk knapp ein Viertel der Stromproduktion in Bayern“, erklärt der technische Geschäftsführer Michael Trobitz.

Während der Revision stehen gut 5.000 einzelne Arbeitsaufträge an. Hierfür nimmt das Unternehmen rund 20 Millionen Euro in die Hand. Sachverständige des TÜV überwachen den Revisionsablauf im Auftrag des Bayerischen Umweltministeriums.

Die Überprüfung der Anlagentechnik und die Modernisierung von Komponenten stehen im Vordergrund dieser Revision. Unter anderem steht der Austausch von sechs Gleichrichtern auf dem Programm. Sie versorgen wichtige Sicherheitssysteme unterbrechungsfrei mit Strom. Zu den rund 900 geplanten Einzelprüfungen gehört auch die manuelle Probeauslösung der Reaktorschnellabschaltung während der Inbetriebnahme des Blocks gegen Ende der Revision.

Die Revisionsarbeiten beginnen mit einer Untersuchung aller 784 Brennelemente, um dabei einen im Frühjahr aufgetretenen Brennelementdefekt zu beheben. Anschließend wird Block C mit 104 frischen Brennelementen für das nächste Produktionsjahr bestückt. Zusätzlich kommen bereits verwendete Brennelemente aus dem Lagerbecken erneut zum Einsatz, darunter voraussichtlich 16 Mischoxid-Brennelemente.

Unterstützt wird die Revisionsmannschaft des Kraftwerks durch rund 1.500 Fachkräfte von Partnerfirmen. Von ihrer Anwesenheit profitieren neben dem Hotel- und Gaststättengewerbe auch Einzelhandel und Lieferanten wie die Bäckerei Lindenthal aus Gundelfingen. „Wenn Revision ist, liefern wir jeden Tag statt 300 mehr als 1.000 Semmeln ins Kraftwerk. Und auch bei den Brezen verdreifacht sich der Verzehr“, freut sich Marlene Mayr-Lindenthal.

 




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