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Angehende IAEA-Inspektoren zu Gast im Kernkraftwerk Gundremmingen

06.06.2016

Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) mit Sitz in Wien hat sechs angehende Inspektoren zur Schulung ins Kernkraftwerk Gundremmingen entsandt. Nach abgeschlossener Ausbildung werden die so genannten Safeguards im Auftrag der Vereinten Nationen weltweit im Einsatz sein, um Kernkraftwerke und den Umgang mit Kernbrennstoff zu überwachen.

Eine Woche lang informierten sich die künftigen Inspektoren im Gespräch mit Mitarbeitern und bei Begehungen in der Anlage über den Betrieb des hiesigen Kernkraftwerks. Schwerpunkt dieser Station ihres Ausbildungsprogramms war einerseits die technische Ausstattung von Block B und C mit den im internationalen Vergleich besonders zahlreich und robust ausgeführten Sicherheitseinrichtungen. Daneben informierten sich die Safeguards auch über organisatorische Aspekte des Kraftwerksbetriebs, die zum hohen Sicherheitsniveau in deutschen Kernkraftwerken beitragen.

„Dass die IAEA unser Kraftwerk als Ausbildungsstätte gewählt hat freut uns sehr“, so Gerhard Hackel, als Leiter des Fachbereichs Produktion im Kernkraftwerk Gundremmingen verantwortlich für die Aus- und Weiterbildung des Betriebspersonals. „Mit unserer Unterstützung dieses wichtigen Ausbildungsprogramms können wir trotz des Atomausstiegs in Deutschland nachhaltig dazu beitragen, die Sicherheitskultur in kerntechnischen Anlagen auf der ganzen Welt zu gewährleisten.“

Die angehenden Safeguards des diesjährigen Ausbildungsprogramms stammen aus Vietnam, Thailand, Simbabwe, Nigeria, dem Irak und Kambodscha. Sie sind im Schnitt etwa 30 Jahre alt und haben vor Beginn ihrer Tätigkeit für die Vereinten Nationen ein natur- oder ingenieurwissenschaftliches Studium abgeschlossen. Auch im Kernkraftwerk Gundremmingen wird die Nutzung und Lagerung von Brennelementen durch regelmäßige Inspektionsbesuche der IAEA überwacht.

 

Ausgebildet in Gundremmingen, in Zukunft weltweit im Einsatz: Die angehenden IAEA-Inspektoren (von links) Nam Hai Luu (Vietnam), Ampika Kik Jawana (Thailand), Druv Chandra Keshav (Simbabwe), Amina Agbab Uthman (Nigeria), Ola Isam Naji Al-Hiyali (Irak) und Rothsa Thorn (Kambodscha). Foto: KGG.

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