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Block C nach Abschluss der Revision wieder am Netz

06.08.2016

Block C des Kernkraftwerks Gundremmingen ist nach Abschluss der Revision mit Brennelementwechsel für seinen nächsten Produktionszyklus in Betrieb gegangen. Am frühen Samstagmorgen wurde die Anlage wieder mit dem Stromnetz verbunden. Derzeit wird die Stromproduktion von Block C schrittweise auf volle Leistung angehoben.

Neben dem Austausch von Brennelementen standen in der am 5. Juli begonnenen Revision Prüf-, Wartungs- und Modernisierungsmaßnahmen an der Anlagentechnik auf dem Programm, für die das Kraftwerk rund 19 Millionen Euro aufgewendet hat. Beim Umsetzen der gut 3.000 einzelnen Arbeitsaufträge unterstützten rund 1.000 zusätzliche Mitarbeiter von Partnerfirmen die Kraftwerksmannschaft. Sie waren für die umfangreichen Arbeiten in die Region gereist. Sachverständige des TÜVs überwachten die Revisionsarbeiten im Auftrag des Bayerischen Umweltministeriums.

Schon zur Halbzeit der Revision gab es Grund zur Freude: Trotz des großen Arbeitsaufwands hatten am 18. Juli alle im Kraftwerk Beschäftigten gemeinsam eine Zeitspanne von 730 Tagen, also zwei Jahre, ohne Arbeitsunfall erreicht, der zu einem Ausfall von mehr als einer Schicht geführt hätte. Auch bis zum Abschluss der Revision verliefen die Arbeiten unfallfrei. „Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein großer Erfolg als Ergebnis unserer intensiven Bemühungen um Arbeitssicherheit. Darauf können wir alle gemeinsam stolz sein“, erklärt Michael Trobitz, technischer Geschäftsführer des Kernkraftwerks Gundremmingen.

Block B und C des Kernkraftwerks Gundremmingen produzieren zusammen gut 20 Milliarden Kilowattstunden klimafreundlichen Strom pro Jahr. Mit dieser Strommenge lassen sich etwa sechs Millionen Haushalte mit durchschnittlichem Verbrauch versorgen. In Phasen mit hoher Erzeugungsleistung aus Solar- und Windkraftanlagen reduzieren Block B und C ihre Leistung sehr flexibel und leisten auch hiermit einen Beitrag zu einer stabilen Stromversorgung in Süddeutschland.

 




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