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RWE Power will Erzeugungsbereich Kernkraftwerke in RWE Nuclear GmbH überführen

27.07.2017

Keine Veränderung der Haftungs-/ Nachhaftungssituation

RWE Power beabsichtigt, ihren Erzeugungsbereich Kernkraftwerke mit allen Anlagen und Beteiligungen sowie den dazugehörigen Beschäftigten in eine eigenständige Gesellschaft zu überführen. Die hierfür vorgesehene RWE Nuclear GmbH wurde am 25. Juli 2017 ins Handelsregister Essen eingetragen. Sie ist als 100 %-Tochter über einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag (BGAV) mit der RWE AG verbunden.

Die Veränderung erfolgt auch vor dem Hintergrund, dass der Rückbau an den Kernenergiestandorten in den kommenden Jahren zunehmend Tätigkeitsschwerpunkt werden wird. Damit unterscheiden sich die Anlagen deutlich von den übrigen operativen Geschäftsaktivitäten der RWE Power, die Kraftwerke zur Stromerzeugung betreibt.

Die RWE Nuclear GmbH soll zum 1. Januar 2018 an den Start gehen. Gemeinsam mit den zuständigen Behörden des Bundes und der Länder werden nun die genehmigungstechnisch notwendigen Voraussetzungen geschaffen. Die Geschäftsführung der RWE Nuclear GmbH werden Nikolaus Valerius und Gabriele Strehlau wahrnehmen. Nikolaus Valerius, derzeit bei RWE Generation Spartenleiter für Steinkohle und Gas in Deutschland und den Niederlanden, ist zum 1. September neu in den Vorstand der RWE Power AG berufen worden. Dort wird er für die Kernenergie zuständig sein. Gabriele Strehlau leitet bei RWE Power das Kernenergie-Controlling. Roger Miesen wird als zuständiges Vorstandsmitglied der RWE Generation/Power bis Jahresende den Aufbau der neuen Gesellschaft unterstützen.

Bei dieser Umstrukturierung handelt sich um einen gesellschaftsrechtlichen, konzerninternen Vorgang. Eine Veränderung der Haftungs-/ Nachhaftungssituation ist damit nicht verbunden. Die RWE AG haftet auch künftig vollumfänglich für die ihr nach den gesetzlichen Regelungen zur Neuordnung der Verantwortung in der kerntechnischen Entsorgung zukommenden Aufgaben. Die Betriebsorganisation und die atomrechtlich verantwortlichen Personen in den jeweiligen Anlagen bleiben gleichermaßen unverändert. Für die Mitarbeiter ändert sich durch diese Neuordnung materiell nichts.

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