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Für Sicherheit und Nachwuchsförderung: KGG feiert Abschlüsse von Azubis und erstmals vor Ort ausgebildeten Strahlenschutz-Werkern

10.08.2018

Das Kernkraftwerk Gundremmingen (KGG) bestätigt seinen Ruf als erfolgreicher Ausbildungsbetrieb und erweitert sein Angebot um Spezialisierungen im Strahlenschutz. Zudem setzt das Kraftwerk weiter auf bewährte Ausbildungsberufe, für die sich Interessenten bis Ende September 2018 bewerben können.
So haben jetzt zwei Mitarbeiter die erstmals am KGG angebotene, halbjährige Ausbildung zum Strahlenschutz-Werker erfolgreich abgeschlossen. Für Dr. Ingo Großhans, Teilbereichsleiter Strahlenschutz, ist das ein wichtiger erster Schritt: „Bis 2022 bilden wir hier pro Jahr künftig sechs bis sieben Kollegen zum Strahlenschutz-Werker aus. Besonders geeignete Kandidaten qualifizieren wir anschließend zur Strahlenschutzfachkraft weiter. Das vor Ort ausgebildete Team von bis zu 25 Fachkräften stellt den für Mensch und Umwelt sicheren und reibungslosen Anlagenrückbau sicher.“
Der Abschluss als Strahlenschutzwerker bzw. -fachkraft bietet Absolventen herausfordernde und facettenreiche Einsatzmöglichkeiten. Die Prüfungen nahmen Experten der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Kraftwerken vor Ort anhand konkreter Fallbeispiele ab. Der Ausbildungsberuf und die dazugehörige Weiterbildung sind IHK-zertifiziert. „Damit haben die Absolventen eine solide Basis für ihre weitere berufliche Laufbahn“, so Großhans.
Die Ausbildung der Strahlenschutz-Spezialisten betreuen im KGG zwei Meister, die dafür eine besondere Meisterausbildung in Essen durchlaufen haben: Osman Ünlüer und Frank Zielinski arbeiteten zuvor im Strahlenschutz-Labor.
Dr. Heiko Ringel, Technischer Geschäftsführer des KGG, ehrte die neuen Strahlenschutz-Werker Alexander Haber und Matthias Kränzle im Rahmen einer kleinen Feierstunde.
Zwei weitere junge Mitarbeiter im Kernkraftwerk Gundremmingen haben zudem ihre vor drei Jahren begonnene Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen. Während einer Freisprechungsfeier mit beiden Ausbildern und der Betriebsratsvorsitzenden Elke Blumenau sowie Hubert Reisinger, Fachbereichsleiter Anlagentechnik, überreichte Dr. Heiko Ringel, Technischer Geschäftsführer des KGG, die Abschlusszeugnisse.
Rebekka Baur hat die Ausbildung zur Köchin erfolgreich abgeschlossen und wurde dabei von René Rogowski betreut. Florian Wiesheu wurde für seinen erfolgreichen Abschluss als Industriemechaniker geehrt. Er strebt eine Zusatzausbildung zum Techniker für Maschinenbau an. Betreut wurde er während seiner Ausbildung von Salvatore Picciolo.
Dr. Heiko Ringel dankte den jungen Mitarbeitern und ihren Ausbildern für ihr großes Engagement während der Ausbildung, für das die sehr guten Ergebnisse bei den Abschlussprüfungen eine schöne Anerkennung seien. Sobald sich Florian Wiesheu weiterqualifiziert habe, könnten sich für ihn attraktive Berufspfade im KGG ergeben, so Ringel.
Im kommenden September beginnen sechs junge Leute ihre Ausbildung im Kernkraftwerk Gundremmingen.
Für den Ausbildungsstart im September 2019 bietet das Unternehmen Ausbildungsplätze als Industriemechaniker/-in, Elektroniker/-in für Betriebstechnik und Koch/Köchin an. Interessierte sollten sich bis zum 30. September 2018 bewerben.

 

Freisprechungsfeier für die beiden ehemaligen Azubis, Rebekka Baur und Florian Wiesheu (vorne mittig), im Beisein des Technischen Geschäftsführers Dr. Heiko Ringel sowie Ausbilder René Rogowski, Hubert Reisinger, Fachbereichsleiter Anlagentechnik, Elke Blumenau, Betriebsratsvorsitzende, und Ausbilder Salvatore Picciolo (v.r.n.l.).
Foto: KGG
Ein starkes Team: Die KGG-Strahlenschützer (v.l.n.r.): die Absolventen Matthias Kränzle und Alexander Haber mit ihren Ausbildungsmeistern Osman Ünlüer und Frank Zielinski sowie Dr. Ingo Großhans, Teilbereichsleiter Strahlenschutz, im Kernkraftwerk Gundremmingen.
Foto: KGG

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