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Kurzstillstand des Kernkraftwerks Gundremmingen Block C

02.08.2007

Anlage wird wegen Verdachts auf Brennelementdefekt am 10. August für einige Tage abgefahren

Block C des Kernkraftwerks Gundremmingen (1.344 MW) wird nach derzeitigen Planungen am Freitag, 10. August 2007, für voraussichtlich einige Tage abgeschaltet. Im Zuge der kontinuierlichen Betriebsüberwachung des Reaktorkerns haben sich aus veränderten Messwerten im Reaktorkühlkreislauf Hinweise auf einen möglichen Brennelementschaden ergeben. Sicherheitstechnisch relevante Auswirkungen sind hiermit nicht verbunden. Ziel des Kurzstillstands ist der kurzfristige Austausch möglicherweise schadhafter Brennelemente noch vor der nächsten Revision. Die Aufsichtsbehörde ist über den Sachverhalt informiert, eine Meldepflicht besteht nach derzeitiger Kenntnislage nicht.

Im Rahmen des Stillstands wird die Kernbeladung einem Sippingtest, das heißt der Entnahme mehrerer hundert Gas- und Wasserproben, unterzogen. Bei diesem Vorgang können schadhafte Brennelemente lokalisiert und anschließend ausgetauscht werden. Wie bei jedem Brennelementwechsel werden parallel hierzu die Maßnahmen des so genannten Kastenmanagements durchgeführt. Dabei werden Brennelementkästen gedreht oder gewechselt, um die Gängigkeit von Steuerstäben im Reaktorkern zu optimieren. Diese regeln die Wärmeleistung der Brennelemente und reduzieren die Leistungsfähigkeit des Reaktors wenn sie nicht vollständig ausgefahren sind. Bevor die Anlage wieder ans Netz geht, werden wie vor jedem Wiederanfahren die Antriebe der Steuerstäbe auf anforderungsgerechtes Arbeiten hin überprüft.

 




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